OFB Achim - Uphusen

OFB Achim - Uphusen

Die MAUS dankt Herrn Heinz Früchtenicht für die Bereitstellung der Daten.
Fragen, Ergänzungen und Korrekturen bitte direkt an den Autor.

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Dieser Bericht und sämtliche darin enthaltene Informationen dürfen ohne Einverständnis des Autors Heinz Früchtenicht nicht verwendet werden. Erzeugt 17.09.2017 mit Ortsfamilienbuch© von Diedrich Hesmer, basierend auf "achim_uphusen_2017_09_u.ged"

Achim - Uphusen

Das frühere Dorf Uphusen, gelegen an der ehemals bedeutenden Strasse aus Richtung Verden/Aller nach Bremen , ist heute ein Ortsteil der niedersächsischen Stadt Achim und liegt unmittelbar an der Grenze zu Bremen.
Ob es seinen Namen einem in grauer Vorzeit dort lebenden Mann namens „Ubbo“ verdankt, wird vielfach zitiert, genaue Quellen dazu sind aber nicht bekannt. Das Ministerialen-Geschlecht der Clüver hatte dort einen nach ihm benannten Sitz und heute noch als Ortsnamen existierenden Clüverswerder,  dem früheren Sehekampswerder.  
Wie Rainer Pöttker, Heimatforscher aus Uphusen, mitteilt, stammt die erste gesicherte Erwähnung des Dorfes aus dem Jahre 1339 im Zusammenhang mit einer damals dort bestehenden Jakobi-Kapelle. Vorgeschichtliche Funde weisen aber auf eine Besiedlung bis zurück in die Bronzezeit vor etwa 3000 Jahren.
Bis in das 20. Jahrhundert hinein gehörte Uphusen zum Kirchspiel Arbergen zusammen mit den seit 1939  bremischen Ortsteilen und früheren Dörfern Arbergen, Mahndorf und Hemelingen sowie dem heute ebenfalls zu Achim gehörenden Dorf Bollen.
Dieses Ortsfamilienbuch beschränkt sich auf die Familien, die in Uphusen selbst gelebt haben, Querverbindungen zu den anderen Orten des Kirchspiels, das sind Bollen, Mahndorf, Arbergen und Hemelingen wurden aber immer angegeben. Als Quelle dienten mir die Kirchenbücher von Arbergen bis in das Jahr 1898 ( Taufen ), 1891 ( Beerdigungen und 1877 ( Heiraten ) Jüngere Daten verdanke ich Mitteilungen aus privaten Kreisen und bin dankbar, falls mir jemand weitere Daten zur Verfügung stellen könnte für Personen, die nach dem genannten Zeitraum in Uphusen gelebt haben.
Ferner konnte ich auf die von Ulrich Budler erstellten Excel-Dateien sowie seine Veröffentlichungen über einige Orte des Kirchspiels Achim zurück greifen. Die Arbeiten des ebenfalls leider verstorbenen Freundes Werner Kruse sowie einige Ortsfamilienbücher von Kollegen der „Maus“ halfen mir, den einen oder anderen Namen und/oder entsprechende Daten aus dem „Dunklen“ zu holen. Auch haben mir wieder viele Maus-Mitglieder Daten aus anderen Kirchspielen mitgeteilt, die auf Verbindung zu Uphusen verweisen. Ihnen allen, ganz besonders aber Heinz-Hermann von Salzen, sei an dieser Stelle nochmals gedankt.
Außerdem habe ich den größten Teil der im Niedersächsischen Staatsarchiv in Stade existierenden Quellen aus der Zeit zwischen ca. 1535 und 1690 ausgewertet und soweit wie möglich mit den Kirchenbucheinträgen abgeglichen. Die Arbeiten der leider schon verstorbenen Forscherkollegen Hermann Bruns, Egon Feldmann, ganz besonders aber Heinrich Martens, haben mich dabei ermutigt, den Versuch zu unternehmen, die einzelnen Familien bestimmten Höfen ( Nummerierung nach dem späteren Brandkassenverzeichnis ) zuzuordnen, was evtl. eine Hilfe für die Erstellung einer Höfefolge sein könnte. Das war naturgemäß im Falle der Daten aus dem 16. und beginnenden 17. Jahrhundert nur sehr schwer möglich, daher bin ich jederzeit dankbar, wenn jemand Fehler korrigieren oder Ergänzungen vornehmen kann.

Bremen, im Dezember 2016
Heinz Früchtenicht