Unsere Veranstaltungen 2017 / 18

Do. 28.Sept. 2017 – Haus der Wissenschaft – 18.00 Uhr
Jutta Siegmeyer
Macht und Pracht in erzbischöflicher Zeit
Heinrich III. von Sachsen-Lauenburg - Erzbischof von Bremen 1567 bis 1585
Als jener bald der Liebe frönte....

Do. 30. Nov. 2017 – Arbeitsraum der MAUS – 18.00 Uhr
Dieter Fritzsch
"Wie recherchiere ich mit familysearch?"
Dieter Fritzsch wird über die Suche im Internet bei familysearch berichten.

Die. 12. Dez. 2017  - Haus der Wissenschaft – 19.00 Uhr
Dr. Jan van de Kamp, Apeldoorn
Die frühe Reformation in Bremen in der Wahrnehmung
des Bürgermeisters Daniel von Büren d. Ä.
Zusammen mit: Wittheit zu Bremen, Bremer Kirchengeschichte, Stiftung Bremer Dom, Historische Gesellschaft, Universität Bremen

Die. 23. Jan. 2018 – Haus der Wissenschaft – 18.00 Uhr
Dr. Horst Rößler, Bremen
Mühlen klappern nicht nur am Bach – Von der Naturkraft- zur Dampfmühle
Zusammen mit: Historische Gesellschaft

Mi. 28. Febr. 2018 – Haus der Wissenschaft – 18.00 Uhr
Harald Focke, Bassum
„Wieder auf allen Meeren“ – Der Norddeutsche Lloyd 1945 – 1970
Zusammen mit: Historische Gesellschaft

Do. 22. März 2018 – Haus der Wissenschaft – 18.00 Uhr
Dr. Michaele Hoffmann-Ruf, Bonn
Johann Gustav Gildemeister (1812-1890) – zwischen Bremen, Preußen und dem Orient
Zusammen mit: Historische Gesellschaft

Die. 27. Nov. 2018 - Haus der Wissenschaft – 18:00 Uhr
Corinna Tonner, Bremen
Das Jahrhundert von Rosita
Das Gängeviertel, die Operette, der Holocaust

Die Referentin hat, begünstigt von glücklichen Zufällen, das Schicksal einer jungen jüdischen Frau recherchiert:
Rosita Warry, geboren in einem der größten Slums Europas, den Gängevierteln im Herzen von Hamburg, ist fasziniert von den Konzerthäusern auf der nahegelegenen Reeperbahn und startet eine Karriere als Operettensängerin. Sie singt und spielt an Theatern von Kiel bis Stuttgart, von Hamburg bis Küstrin und reist im Sommer 1914 mit einer Operettengesellschaft in die niederländische Kolonie Indonesien, wo sie ihre große Liebe kennenlernt. Doch dann bricht der Erste Weltkrieg aus und Rosita kann nicht mehr nach Europa zurück. Erst Jahre später kehrt sie zurück, jetzt in die Niederlande. Sie ahnt nicht, dass schon bald ein neuer Weltkrieg ausbrechen wird und ihr als Jüdin ein tödliches Verhängnis droht.
Aus der Perspektive einer einfachen Frau und ihrer Familie schildert die Autorin, wie sich in dieser Biografie das ganze Drama des 20. Jahrhunderts spiegelt. Gegen alle Wahrscheinlichkeit überlebt Rosita den Holocaust, während ihr Bruder in Auschwitz ermordet wird.

Die. 15. Jan. 2019 – Haus der Wissenschaft - 18:00 Uhr
Dr. Horst Rößler, Bremen
Niederländische Exulanten, Französische Refugiés und Salzburger Emigranten
Religionsflüchtlinge in Bremen und im Elbe-Weser-Raum in der Frühen Neuzeit (ca. 1518-1750)

Die Zeit während und nach der Reformation und Gegenreformation war wesentlich eine Epoche, die von Religionskriegen und religiöser Verfolgung in einem Ausmaß gekennzeichnet war, wie sie Europa bis zu diesem Zeitpunkt nicht erlebt hatte: Mehr als eine Millionen Menschen waren auf der Flucht. Diese massenhaften Fluchtbewegungen berührten auch die Hansestadt Bremen und Gebiete des Elbe-Weser-Dreiecks, die als Zufluchträume in das Blickfeld der Flüchtenden gerieten. Aus welchen Gebieten in Europa kamen die Religionsflüchtlinge, welchen Konfessionen gehörten sie an und aus welchen sozialen Schichten stammten sie? Wie waren die Fluchtbewegungen organisiert und welche Unterstützungs- und Integrationsmaßnahmen wurden vor Ort getroffen? Diese Fragen stehen im Zentrum des mit vielen Illustrationen und Abbildungen unterstützten Vortrags.